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Meine Geschichte

Mein Name ist Martha Biermann, ich bin in Köln, Deutschland im Jahr 2000 geboren und habe mein Abitur nach 5 Jahren Auslandsaufenthalt im beruflichen Kontext meiner Mutter an einer deutschen Schule in Zagreb, Kroatien gemacht. Danach zog es mich für Praktikum und Studium hauptsächlich wieder nach Deutschland, mit Ausnahme von 3 prägenden Auslandsaufenthalten in Brasilien, Virginia ( USA ) und einer einjährigen Europareise im selbst ausgebauten Van. Seit 2025 lebe ich nun in der Schweiz im Raum Zürich mit meinem Partner, seit bereits über elf Jahren und unseren 2 Hunden.

 

Bereits seit klein auf bin ich von dem menschlichen Körper und Geist fasziniert. In meiner Jugend fing ich an, Bücher, Dokumentationen und Podcasts im Bereich der Psychologie, Gynäkologie und besonders Hebammenwissenschaften nicht nur zu konsumieren, sondern geradezu zu verschlingen. Nach meinem Abitur wollte ich diesen Interessen dann folgen und machte ein Praktikum im Kreissaal und fing an, Psychologie zu studieren.

 

In dieser Zeit wurde ich leider aber auch von einigen körperlichen Problemen begleitet, die mich zeitweise sehr einschränkten, während ich viel Care-Arbeit in meinem privaten Umfeld übernahm. Zu dem Zeitpunkt war mir der Begriff Care-Arbeit noch nicht bekannt. Erst später kam ich auf diesen Begriff und damit die Realisation und das Verstehen von Strukturen der Gesellschaft, die auf dieser Form von Arbeit bauen.

Mir wurde bewusst, wie wichtig es ist, Arbeit jeglicher Art, aber besonders die Care-Arbeit, nicht nur anzuerkennen, sondern sie auch auszuführen – und das in Gemeinschaft. Selber musste ich lernen, dass man niemanden auf Dauer auf eine gesunde Art halten kann, wenn man selber nicht gehalten wird, dass es eine unfassbare Stärke ist, Unterstützung anzunehmen, und dass besonders Frauen den Mut haben sollten, ihr Leisten jeglicher Art nicht als Selbstverständlichkeit anzusehen, sondern sich selber ernst zu nehmen.

Im Kreissaalpraktikum kam ich das erste Mal in Berührung mit einer Doula. Neben der medizinischen Arbeit der Hebammen und zum Schluss der Geburt auch der Ärztin war sie konstant 1:1 an der Seite der gebärenden Frau, und ich beobachtete eine Frau, die sich dadurch sicherer, selbstbewusster und gestärkter fühlte. Es war eine schöne Geburt.

Mit der Schwangerschaft meiner Schwägerin, der ich sehr nahe stehe und bei der ich in der Schwangerschaft sehr präsent sein durfte als Stütze, kam dieser Beruf sofort wieder in meinen Kopf, und ich entschied mich schnell und selbstbewusst dazu, zuerst eine Ausbildung speziell fürs Wochenbett zu machen und nun auch für Schwangerschaft und Geburt.

 

Seit diesem Zeitpunkt ist es mir noch mehr als zuvor eine große Leidenschaft und Überzeugung geworden, zu entlasten, zu halten und würdevoll zu begleiten, mich auf wissenschaftlicher, aber auch gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Ebene in Bezug auf Geburt, Familie, Frauenrechte, Kinderrechte und natürlich Care-Arbeit weiterzubilden. Dabei ist es mir extrem wichtig, dieses Wissen als Stärke für positiven, nachhaltigen und fairen Wandel zu nutzen und gleichzeitig mit diesem Bewusstsein plus meiner menschlichen, nahen und liebevollen Art und Weise Frauen in ihrer eigenen Geschichte des Mutterwerdens zu stützen und vor allem anzuerkennen.

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Meine Erfahrungen
& Qualifikationen 

 

OYONI

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( für alle Anfragen bezüglich des Wochenbetts )

marthambiermann@gmail.com
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